Aspekt Futterkunde |
Sonntag, den 06. April 2003 um 18:11 Uhr | |||
Auch das Futter ist ein wichtiger Aspekt. Durch die Wahl des für die jeweilige Art bzw. den jeweiligen Ernährungstyp richtigen Futters mit der richtigen Zusammensetzung trägt man ganz entscheidend zum Wohlbefinden der Pfleglinge bei. Es ist absolut nicht ausreichend, irgendein beliebiges Billig-Trockenfutter ins Aquarium zu schmeißen. Die Fische werden zwar auch damit satt, aber Gesund bleiben sie nicht auf Dauer. Man sollte sich schon sehr sorgfältig über das von der gepflegten Art bevorzugte Nahrungsspektrum informieren. Vorwiegend herbivore Arten benötigen unbedingt ballaststoffreiche und pflanzliche Anteile im Futter, während faunivore Arten überwiegend tierische Anteile brauchen. Auch wenn der Begriff 'Omnivore' Allesfresser bedeutet, so darf man daraus nicht etwa schließen, daß es diesen Tieren egal ist, was man füttert. Im Gegenteil: Sie brauchen auch im Aquarium ein möglichst breit gefächertes Nahrungsspektrum, um gesund zu bleiben.
Nicht vergessen werden darf man bei der Wahl der Futtersorten auch die Vitamine und Mineralstoffe.
Auch nicht zu vernachlässigen ist die Haltbarkeitsdauer der verschiedenen Futtersorten. Jedes Futter hat ein Verfallsdatum. Bei überaltertem oder falsch gelagertem Futter können Vergiftungen bei den Fischen auftreten.
Ebenso ist der Futteraufnahmeort zu beachten. Manche Fische nehmen das Futter bevorzugt oder gar ausschließlich von der Wasseroberfläche auf, andere nur vom Boden. Berücksichtigt man in einem Gesellschaft-Aquarium die bevorzugte Aufnahme der jeweiligen Arten nicht, so kann es leicht passieren, daß einzelne Arten zu kurz kommen.
Entscheidenden Einfluß hat die Zusammensetzung des Futters auch auf die Wasserchemie und somit ebenfalls auf die Hygiene des Aquariums.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Juli 2010 um 12:34 Uhr |