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WW-Aspekt 3
3. Der ganz normale Wasserwechsel bei eingefahrenen Aquarien:

 

Da meistens ein Besatz um 1 cm Fisch pro Liter Wasser vorliegt, muß der Wasserwechsel mindestens so groß ausfallen, daß damit das zwischen den Wasserwechseln jeweils neu entstehende Nitrat und Phosphat (Nitrit spielt bei eingefahrenen AQ keine Rolle mehr) vollständig entfernt wird. Das läßt sich meßtechnisch ganz gut erfassen. Ist der Nitrat- oder Phosphat-Wert größer als der Wert des Leitungswassers, so ist der Wasserwechsel zu gering ausgefallen. Als Richtwert kann 1/3 pro Woche, aber mindestens 1/3 alle 14 Tage gelten. Wie viel Wasser letztendlich gewechselt werden muß, hängt entscheidend auch von dem jeweiligen Aquarium ab, also Besatz, Futtermenge, Pflanzenwuchs.

Bei den normalen Standard-Gesellschafts-Aquarien läßt sich die erforderliche Menge des Wasserwechsels gut aus dem Nitratanstieg zwischen den Wasserwechseln bestimmen.

Was aber tun, wenn der Nitratwert gleich bleibt oder gar sinkt? Diese Verhältnisse haben wir häufig bei dünn besetzten Pflanzen-Aquarien. Müssen wir dann überhaupt einen Wasserwechsel machen? Die Antwort ist ganz eindeutig 'ja'. Der Grund ist beim nächsten Punkt beschrieben.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Juli 2010 um 17:42 Uhr